in Sicht

 
 
 

Juri Norstein
Nebel und Zelluloid. Bd. 1

Durch das Prisma der persönlichen Erfahrung und seiner Biographie reflektiert der Autor über Poesie und Animationstechnologie, die für ihn unzertrennbar sind. Der erste Band enthält Texte, die der Phänomenologie der Bilder und den ersten Schritten der Animation gewidmet sind.

 
 

Vladimir Sorokin, Yaroslav Schwarzstein
Das Buch der Opritschniks

Das Buch der Opritschniks ist ein schillernder Hybrid, der wie ein altrussischer Cyberpunk-Comic gelesen werden kann. In der Formensprache von Iwan Bilibins russischen Märchenillustrationen sowie Moebius‘ »Sternenwanderern« und Enki Bilals »Treibjagd«, erlaubt es einen Blick hinter die Welt des schönen Scheins — mitten hinein ins Antlitz der Macht.

 
 

Alexander Kosolapov
Gewand der Ökonomie

Die Arbeit Kaviar-Ikone wurde 2005 während einer Gruppenausstellung in der Tretjakow-Galerie nach Beschwerden von religiösen Extremisten entfernt; bis heute ist das Bild in Russland verboten. 

 
 

Mode und Revolution

»Die zukunftsorientierten Künstler sind bereits auf dem Weg — vom Gemälde zum Stoff; und sie kehren nicht zurück. Das reicht aber nicht. Die ganze Masse der Künstler-Jugend muss begreifen, dass dieser Weg der einzig richtige ist.« Indem der Kulturkritiker und Futurist Ossip Brik im Jahr 1924 die Richtung der Avantgarde so angibt, proklamiert er damit auch eine Nähe zwischen Mode und Kunst, die bis dahin verpönt war.  

 
 

Georgi Gurjanow
Renaissance der Götter

Wie kaum ein anderer russischer Künstler hat Georgi Gurjanow ein Körperideal visualisiert und im Kontext mit den Sportlern der Antike sowie den eisigen Helden vieldeutige Kunstwerke geschaffen. Der Band ist die erste große und reich bebildernde Publikation.

 

Pasha 183
Zeitlichkeit des Raums

Trotz seines kurzen Lebens hat der russische Streetart-Künstler Pasha 183 ein vielseitiges Œuvre hinterlassen. Dabei hat er neue Sichtweisen auf Alltägliches geschaffen. Neben seinen Graffitis und Leinwandarbeiten, stehen vor allem seine Installationen im Fokus des Buches.

 
 

Artjom Loskutov
* * *  in Russland verboten. Monstrationen

In seiner sibirischen Heimatstadt Nowosibirsk organisiert Artjom Loskutov bereits seit 2004 Kundgebungen, die sich immer an die am 1. Mai stattfindenden Demonstrationen anschließen. Das Ziel der teilnehmenden »Monstranten« ist es, mittels absurd, konzeptuell und poetisch angelegter Transparente eine Kunstkommunikation im öffentlichen Raum herzustellen.