Vladimir Sorokin, Yaroslav Schwarzstein
Pferdesuppe

Nach dem Urlaub am Schwarzen Meer mit Freunden, fährt Olja zurück nach Moskau. Im Zugrestaurant lernt sie einen Mann kennen, den fasziniert, wie sie isst. Noch bevor die Fahrt zu Ende ist, schließen die beiden einen Deal ab und Merkwürdiges geschieht. In der Novelle schaut Vladimir Sorokin mit der ihm eigenen Art auf die letzten Tage der Sowjetunion und die ersten Tage des wilden Kapitalismus. Der Grafiker Yaroslav Schwarzstein hat eine besondere Beziehung zum Schaffen des Literaten; Voraussetzung dafür, dass Bild und Text in »Pferdesuppe« eine Symbiose bilden.

Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg

No. 10 | 156 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Hardcover

ISBN 978-3-945867-10-5

EUR 34.90

Dieses Buch — der Text, die Bilder und die Gestaltung — ist für mich eine Art Denkmal zweier Epochen: der zerfallenen Sowjetunion und des aufblühenden wilden Kapitalismus im neuen Russland.
— Vladimir Sorokin



Pressestimmen

»Pferdesuppe«, diese - vor und nach dem Zerfall der Sowjetunion angesiedelte - illustrierte Novelle, ist eine faszinierende, bissig überzeichnete und ins Düstere abdriftende Auslotung dessen, was das Ritual des Nahrungsgenusses mit Menschen anstellen kann.
— NDR Kultur, Lesezeit
In der vor wunderbaren Einfällen strotzenden Novelle »Pferdesuppe« geht es nicht nur um die erotische Wirkung des Essens. Vladimir Sorokin selbst spricht von einem »existentiellen Cocktail«...
— Deutschlandfunk Kultur, Lesart
Die zahlreichen aufwendigen Illustrationen machen »Pferdesuppe« nicht nur zu einem bibliophilen Schmuckstück, sie verstärken die Eindrücklichkeit des Textes. Das Grelle hat hier ebenso seinen Platz wie der Ekel. Schwarzstein überrascht immer wieder mit originellen Perspektiven, mit extremen Nahaufnahmen, geschickt gewählten Ausschnitten und einem großen Gespür für den Rhythmus, was die Anordnung und das Format der Bilder betrifft. Anders als im Fall Olga/Burmistrow kann man, was Sorokin und Schwarzstein angeht, von einem sehr glücklichen Zusammentreffen sprechen.
— Süddeutschezeitung, Literatur
Als Schwarzstein Sorokins Novelle »Pferdesuppe« zum ersten Mal las, musste er sie einfach zeichnen. Diese Obsession mündete schließlich in die Zusammenarbeit mit Vladimir Sorokin und in das Buch »Pferdesuppe«, in dem der Text und die farbigen, fast schon surreal anmutenden Zeichnungen gleichberechtigt sind.
— WDR 3, Mosaik

Sonderedition

 
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Theater für Mimik und Gestik (Pferdesuppe)
Ablage- und Frühstücksbrett
Maße 248,5 x 149 mm
Technik digitaler Farbdruck auf hochwertigem Melamin-Kunststoff, mit Kante
Auflage 50
Nummeriert und signiert

€ 60.00 zzgl. Versand