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Bücher & Meer

 

— an Deck —

 

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Ira Emets. Wenigstens fünf Schritte

 

Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation

im Rahmen der Themenreihe »Achtung, Frauen!« – Situation von Frauen in russischen Arbeitslagern

in Kooperation mit

diffrakt : zentrum für theoretische peripherie

Freitag, 20. Oktober 19:30 - 22:30

Crellestr. 22, 10827 Berlin

 
 

— angekommen —

 

Vladimir Sorokin
Yaroslav Schwarzstein
Pferdesuppe

Nach dem Urlaub am Schwarzen Meer mit Freunden, fährt Olja zurück nach Moskau. Im Zugrestaurant lernt sie einen Mann kennen, den fasziniert, wie sie isst. Noch bevor die Fahrt zu Ende ist, schließen die beiden einen Deal ab und Merkwürdiges geschieht. In der Novelle schaut Vladimir Sorokin mit der ihm eigenen Art auf die letzten Tage der Sowjetunion. Der Grafiker Yaroslav Schwarzstein hat eine besondere Beziehung zum Schaffen des Literaten; Voraussetzung dafür, dass Bild und Text in »Pferdesuppe« eine Symbiose bilden.

 
 

Mascha Alechina
Tage des Aufstands — Riot Days

Auf das Punk-Gebet folgt die Punk-Novelle. In dieser berichtet Alechina über ihren Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, die Hetzjagd danach, die Inhaftierung, den »sogenannten« Prozess und die Lagerhaft.

 
 
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Ira Emets
Wenigstens fünf Schritte

Das Fotoprojekt entstand in der Frauen-Strafkolonie Nr. 8 von Kostroma. Es besteht aus drei Teilen: Selbstportraits der Inhaftierten, Aufnahmen von ihren Lieblingsplätzen in der Kolonie und von ihren Schlafplätzen. Interviews mit den Portraitierten begleiten die Fotoserien.

 
 

Pavel Pepperstein
Die Auferstehung Pablo Picassos im Jahr 3111

Pablo Picasso ist am Leben. Dank eines geheimen Projekts am Nikolai Fjodorov Institut, das auf Ideen des russischen Kosmisten gründet, ist es Wissenschaftlern gelungen, den Maler aus dem Reich der Toten zurück zu holen. Und Picasso malt wieder. Wie gewohnt in verschiedenen Perioden. In dem Buch berichten Pepperstein und Mitarbeiter des Instituts von ihren Begegnungen mit dem wiederauferstandenen Genie.

 
 

Tanya Akhmetgalieva
Kosmos: Apport!

2017 ist nicht nur das Jahr, in dem sich die Russische Revolution zum 100. Mal jährt, sondern auch das Jahr, in dem vor 60 Jahren der Kosmos erobert wurde. Nachdem die Piep-Signale des Sputniks-1 aus dem Weltall Jubel und Schock ausgelöst hatten, waren wenige Monate später die Herztöne der Hündin Laika aus dem Sputnik-2 zu hören, bevor sie an Überhitzung starb. Die Hunde Belka und Strelka wurden als nächste in den Kosmos geschossen und nach ihrer Rückkehr zu den ersten sowjetischen Popstars.

 
 
 

Pjotr Pawlenski
Aktionen

»Politische Kunst arbeitet mit den Instrumenten der Macht und macht diese Instrumente zum Material.« Mit seinen Aktionen — Naht, Kadaver, Fixierung, Freiheit,  Abtrennung — hat Pjotr Pawlenski die russische Kunst der letzten Jahre geprägt. 

 
Die Bücher sind buchtechnisch sehr aufwendig gestaltet,
teures Papier, großartiger Druck ...
— Joachim Scholl, Deutschlandradio Kultur, April 2016
 

— in Sicht —

 
 
 

Alexander Kosolapov
Gewand der Ökonomie

Die Arbeit Kaviar-Ikone wurde 2005 während einer laufenden Gruppenausstellung in der Tretjakow-Galerie nach Beschwerden von religiösen Vertretern entfernt; bis heute ist das Bild in Russland verboten. 

 

 
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Mode und Revolution

»Die zukunftsorientierten Künstler sind bereits auf dem Weg — vom Gemälde zum Stoff; und sie kehren nicht zurück. Das reicht aber nicht. Die ganze Masse der Künstler-Jugend muss begreifen, dass dieser Weg der einzig richtige ist.« Indem der Kulturkritiker und Futurist Ossip Brik im Jahr 1924 die Richtung der Avantgarde so angibt, proklamiert  damit auch eine Nähe zwischen Mode und Kunst, die bis dahin verpönt war. Wie dieser Weg von der russischen Revolution bis in das postsowjetische Russland aussah und zu welchen Kreationen er führte, dokumentiert dieser Band.  

 

Georgi Gurjanow
Renaissance der Götter

Wie kaum ein anderer russischer Künstler hat Georgi Gurjanow das Bildnis eines Körperideals visualisiert und im Kontext mit den Sportlern der Antike sowie den eisigen Helden vieldeutige Kunstwerke geschaffen. Der folgende Band ist die erste große und reich bebildernde Publikation.

 

Pasha 183
Zeitlichkeit des Raums

Trotz seines kurzen Lebens hat der russische Streetart-Künstler Pasha 183 ein vielseitiges Œuvre hinterlassen. Dabei hat er für das bereits Existierende neue Sichtweisen geschaffen. Neben seinen Graffitis und Leinwandarbeiten, stehen vor allem seine Installationen im Fokus des Buches.

 
 
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Dmitri Prigov / Lisa Schmitz
Moskau und die Moskauer

Dmitri Prigov, Konzeptkünstler und Literat, hat sein Poem »Moskau und die Moskauer« im Jahr 1982 verfasst. Die Berliner Fotokünstlerin Lisa Schmitz hat diese Arbeit des 2007 verstorbenen Dichters auf ihre ganz besondere Art rekonstruiert: sie brachte einzelne Zeilen des Poems auf 128 Blätter, ging durch Moskau und porträtierte die Moskauer mit den Zeilen über ihre Stadt in der Hand.

 
 
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Artem Loskutov
* * *  in Russland verboten. Monstrationen 2004-2017

In seiner sibirischen Heimatstadt Nowosibirsk organisiert Arten Loskutov bereits seit 2004 Kundgebungen, die sich immer an die am 1. Mai stattfindenden Demonstrationen anschließen. Das Ziel der teilnehmenden »Monstranten« ist es, mittels absurd, konzeptuell und poetisch angelegter Transparente eine Kunstkommunikation im öffentlichen Raum herzustellen. Der Künstler definiert die Monstration als »eine Demonstration am Tag der Arbeit mitten in der Taiga. Wir fordern nichts und von niemandem, fordern laut und regelmäßig.«

 
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