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Bücher & Meer

 

— eingeschifft —

 

— angekommen —

 
 

Ivan Razumov
18

In Russland ist Ivan Razumov vor allem für seine Karikaturen und grafischen Arbeiten bekannt, die seinen Status als »den schärfsten Bleistift beider Hauptstädte« rechtfertigen. Er illustrierte bereits Bücher zahlreicher Autoren u.a. von Majakowski, Puschkin und Pepperstein sowie wissenschaftliche und pädagogische Literatur. In 18 sind verschiedene Richtungen seines Schaffen versammelt — Illustrationen, Träume und politische Satire. 

 

Vladimir Sorokin
Yaroslav Schwarzstein
Pferdesuppe

Nach dem Urlaub am Schwarzen Meer fährt Olga zurück nach Moskau. Im Zugrestaurant lernt sie einen Mann kennen, den fasziniert, wie sie isst. Noch bevor die Fahrt zu Ende ist, schließen die beiden einen Deal ab und Merkwürdiges geschieht. In der Novelle schaut Vladimir Sorokin mit der ihm eigenen Art auf die letzten Tage der Sowjetunion. Der Grafiker Yaroslav Schwarzstein hat eine besondere Beziehung zum Schaffen des Literaten; Voraussetzung dafür, dass Bild und Text in »Pferdesuppe« eine Symbiose bilden.

 
 

Mascha Alechina
Tage des Aufstands — Riot Days

Auf das Punk-Gebet folgt die Punk-Novelle. In dieser berichtet Alechina über ihren Auftritt in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, die Hetzjagd danach, die Inhaftierung, den »sogenannten« Prozess und die Lagerhaft.

 
 
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Ira Emets
Wenigstens fünf Schritte

Das Fotoprojekt entstand in der Frauen-Strafkolonie Nr. 8 von Kostroma. Es besteht aus drei Teilen: Selbstportraits der Inhaftierten, Aufnahmen von ihren Lieblingsplätzen in der Kolonie und von ihren Schlafplätzen. Interviews mit den Portraitierten begleiten die Fotoserien.

 
 

Pavel Pepperstein
Die Auferstehung Pablo Picassos im Jahr 3111

Pablo Picasso ist am Leben. Dank eines geheimen Projekts am Nikolai Fjodorov Institut, das auf Ideen des russischen Kosmisten gründet, ist es Wissenschaftlern gelungen, den Maler aus dem Reich der Toten zurück zu holen. Und Picasso malt wieder. Wie gewohnt in verschiedenen Perioden. In dem Buch berichten Pepperstein und Mitarbeiter des Instituts von ihren Begegnungen mit dem wiederauferstandenen Genie.

 
 

Pjotr Pawlenski
Aktionen

»Politische Kunst arbeitet mit den Instrumenten der Macht und macht diese Instrumente zum Material.« Mit seinen Aktionen — Naht, Kadaver, Fixierung, Freiheit,  Abtrennung — hat Pjotr Pawlenski die russische Kunst der letzten Jahre geprägt. 

 
Die Bücher sind buchtechnisch sehr aufwendig gestaltet,
teures Papier, großartiger Druck ...
— Joachim Scholl, Deutschlandradio Kultur
 

— in Sicht —

 
 
 

Alexander Kosolapov
Gewand der Ökonomie

Die Arbeit Kaviar-Ikone wurde 2005 während einer Gruppenausstellung in der Tretjakow-Galerie nach Beschwerden von religiösen Extremisten entfernt; bis heute ist das Bild in Russland verboten. 

 

 
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Mode und Revolution

»Die zukunftsorientierten Künstler sind bereits auf dem Weg — vom Gemälde zum Stoff; und sie kehren nicht zurück. Das reicht aber nicht. Die ganze Masse der Künstler-Jugend muss begreifen, dass dieser Weg der einzig richtige ist.« Indem der Kulturkritiker und Futurist Ossip Brik im Jahr 1924 die Richtung der Avantgarde so angibt, proklamiert er damit auch eine Nähe zwischen Mode und Kunst, die bis dahin verpönt war. Wie dieser Weg von der russischen Revolution bis in das postsowjetische Russland aussah und zu welchen Kreationen er führte, dokumentiert dieser Band.  

 

Georgi Gurjanow
Renaissance der Götter

Wie kaum ein anderer russischer Künstler hat Georgi Gurjanow ein Körperideal visualisiert und im Kontext mit den Sportlern der Antike sowie den eisigen Helden vieldeutige Kunstwerke geschaffen. Der Band ist die erste große und reich bebildernde Publikation.

 

Pasha 183
Zeitlichkeit des Raums

Trotz seines kurzen Lebens hat der russische Streetart-Künstler Pasha 183 ein vielseitiges Œuvre hinterlassen. Dabei hat er neue Sichtweisen auf Alltägliches geschaffen. Neben seinen Graffitis und Leinwandarbeiten, stehen vor allem seine Installationen im Fokus des Buches.

 
 
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Artjom Loskutov
* * *  in Russland verboten. Monstrationen 2004-2017

In seiner sibirischen Heimatstadt Nowosibirsk organisiert Artjom Loskutov bereits seit 2004 Kundgebungen, die sich immer an die am 1. Mai stattfindenden Demonstrationen anschließen. Das Ziel der teilnehmenden »Monstranten« ist es, mittels absurd, konzeptuell und poetisch angelegter Transparente eine Kunstkommunikation im öffentlichen Raum herzustellen. Der Künstler definiert die Monstration als »eine Demonstration am Tag der Arbeit mitten in der Taiga. Wir fordern nichts und von niemandem, fordern laut und regelmäßig.«

 
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